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Ü50 Saison 2020/21

 

 

 

 

 

  
   

 

 

 

Der Kader Saison 

2020 / 2021

Zum Öffnen des Portraits auf das Bild klicken.

Ein Formular zur Abgabe des Portraits unter nachfolgenden Link:

Nr.NamePortraitEinsätzeTore
1Stefan Charwarth1 
 Peter Rieck6
 
2Günther Bargsten1 
3Jan Böhning  
4Mario Bordasch5 
5Joachim Buchholz3 
 Olaf Buntrock6
 
6Klaus Ehlers2 
7Frank Elfers (C)7
1
8Björn Feindt7
7
 Olaf Giesa4
 
9Frank Grundmann6
 
10Jürgen Klindworth2 
11Jörg Künne21
 Ingo Matthees6
10
12Dieter Ropers3 
13Ralf Schade  
14Bernd Schawaller3
 3
15Stefan Schoppenhauer38
16Jörg Winkler7
1
17Bernd Wollert2
 

 

 


 
ASSG HA/HI/HE

SG Harsefeld/Apensen
Montag, den 26.10.2020 7. Punktspiel

 2 : 4 Auswärtssieg mit Charakter

Montagabend in Hammah bei klammen Wetter und 8 Grad Celsius – es gibt normalerweise schöneres…aber welche Spiele gg. Himmelpforten/H./H. sind schon schön? Nein, sie sind immer sehr intensiv und meist hart umkämpft. So auch heute – aber der Reihe nach.

 

Guten Mutes nach dem „Sieg des Willens“ bei MuKu, fuhren wir zum Auswärtsspiel bei der ASSG H/H/H. Wohl wissend, dass es beim Tabellenzweiten kein leichter Ritt werden würde. Schon beim Warmmachen der erste Rückschlag: Olaf Buntrocks Wadenverletzung meldete sich zurück. Noch keine Minute gespielt und der erste verletzungsbedingte Ausfall war zu beklagen.

 

Das Spiel begann und von der ersten Minute an bestimmten unsere Farben das Geschehen. Wenn auch ohne besonderen Esprit, gelang es dem Team das Ballgeschehen zu bestimmen. Der Ball lief sicher durch die eigenen Reihen, hier und da vielleicht mit etwas zu wenig Zielstrebigkeit in der Bewegung nach vorn.

Himmelpforten dagegen mit überraschend wenig Engagement in der eigenen Bewegung und dem fast schon eintönigen Versuch, dem immer umtriebigen Michael „Schipper“ Schipf mit langen Bällen anzuspielen, um so gefährlich vor unser Tor zu kommen. Allerdings nahm sich Fränkie Grundmann dieser Versuche gerne an und meldete „Schipper“ quasi ab.

 

Das durchaus gefällige Spiel unserer Mannschaft mit deutlich optischer Überlegenheit schnürte Himmelpforten mehr und mehr ein. Torchancen ergaben sich zwangsläufig, aber in letzter Konsequenz fehlte beim Torabschluss genau diese! Gute Einschussmöglichkeiten durch Ingo Matthees, Björn Feindt, Jörg „Jonny“ Winkler, aber auch Olaf Giesa verfehlten das Gehäuse oder wurden vom starken Keeper der Gastgeber teils stark pariert. Es schien eine Frage der Zeit, bis wir einnetzen und in Führung gehen würden.

 

Dann passiert das, was ligaunabhängig immer wieder eintritt: Aus dem Nichts geht die klar schwächere Mannschaft in Führung. Einen gegnerischen Angriff antizipiert Fränkie Grundmann, spitzelt den Ball im Tackling jedoch genau in den Lauf eines Gegenspielers. Dieser „stolpert“ quasi gegen den Ball und die Kugel prallt zurück in den Lauf des Angreifers von Himmelpforten. Peter Rieck kommt aus dem Tor, kommt an das Runde noch heran, doch Ball trudelt am Ende ins Eckige. 1: 0 nach 11 Minuten – und keiner wusste wieso…

 

Dann die nächste Verletzung: Fränkie musste mit Problemen an der Leiste erst mal raus. Keine 5 Minuten später verletzte sich Bernd Wollert schwer am Oberschenkel, musste die Fußball-Segel streichen und humpelnd den Platz verlassen. 

Als ob das alles nicht schon genug ist, „schlugen“ die Gastgeber ein zweites Mal zu: Angriff durch das Zentrum vor unserem Strafraum, „Schipper“ wird in Strafraumhöhe angespielt. Olaf Giesa kann nur zuschauen, als dieser den Ball mit der Sohle auf seinen Mitspieler (wo war hier unsere Defensive?!) weiterleitet. Der trifft den Ball eigentlich gar nicht richtig, Peter ist wiederum am Leder dran, doch der Ball kullert erst gegen den rechten Innenpfosten, von da an den linken Innenpfosten und bleibt dann knapp hinter der Torlinie liegen. Ein selten dämliches Gegentor und es steht 2:0 (26.) – Fußball kann so sch… sein.

 

Halbzeit. Coach Jürgen „Klipper“ Klindworth weiß eigentlich selber nicht, was er zu dem bisherigen Spiel(verlauf) sagen soll. Er findet dann jedoch mit knappen, ruhigen Worten genau die richtige Ansprache: „Nichts verloren, wir sind das bessere Team, ruhig weiterspielen, werden das Ding drehen.“

 

Wir nehmen die Aufgabe direkt an und schwören uns auf die zweite Hälfte ein. Den Mund, ob des geradezu absurden Rückstands zur Halbzeit, abgewischt und mit der berüchtigten Wut im Bauch, gibt das Team Vollgas. Die Zweikämpfe werden direkt angenommen, insgesamt wirkt das Team von der 31. Minute an zielstrebiger und mit mehr Gier nach Erfolg. So startet Olaf Giesa nach herrlich durchgestecktem Zuspiel von Ingo in den Strafraum und wird dort umgesenst. Klarer Strafstoß und Ingo verwandelt eiskalt ins rechte (Torwart-)Eck – 1:2 (34.).

 

Der berüchtigte Ruck durchs Team wurde offensichtlich, das Engagement auf beiden Seiten intensiver. Viele Nickligkeiten und Fouls prägten nun das Spiel und es ging so zu, wie man es aus diesen Begegnungen eigentlich gewohnt ist…

 

In der 46. Minute dann erneut ein starker Angriff unserer Farben mit dem unbedingten Willen zum Torabschluss zu kommen. Björn dringt unwiderstehlich in den Strafraum ein und kann nur durch ein herbes Foul gestoppt werden. Den erneut berechtigten Strafstoß verwandelt wiederum Ingo und netzt in der gleichen Ecke wie zuvor ein – 2:2!

 

Inzwischen musste auch noch Olaf Giesa verletzt den Platz verlassen und durch den bereits angeschlagenen Fränkie Grundmann ersetzt werden. Personell auf dem berüchtigten Zahnfleisch gehend wurde der Kampf in unserem Team erst recht angenommen! Das berühmte „Einer für alle – alle für einen!“, es mutierte in diesem Moment zur Philosophie unseres Teams.

 

…und dann kamen die fünf Minuten des Bernd Schawaller!

 

Nach Balleroberung und schnellem Umschaltspiel legt Björn Feindt durch den gegnerischen Strafraum diagonal auf den über rechts mitgelaufenen Bernd Schawaller ab und aus spitzem Winkel netzt dieser zum Führungstreffer ein – 2:3 (55.). Großer Jubel und geballte Fäuste dokumentieren die Erleichterung bei unserer ASSG.

 

Aber das war noch nicht der Schlusspunkt! Nur fünf Minuten später wird das Leder nach Balleroberung auf Jörg Winkler gepasst, dieser startet aus der eigenen Hälfte zu einem Solo in die gegnerische Hälfte, setzt sich gegen einen herabstürzenden Gegenspieler durch und passt dann, akkurat wie einst Zinédine Zidane, zum erneut mitgesprinteten Bernd Schawaller, der aus halbrechter Position direkt und mit sattem Schuss zum 2:4 (60.) trifft.

 

Am Spielfeldrand explodierte unsere Fan-Gemeinschaft, die sich seit der letztwöchigen, lautstarken Unterstützung durch unser neues Fan-Mitglied Raiko aus Berlin nunmehr im wahrsten Sinne des Wortes Rassel-Bande nennen darf, geradezu!

Und mit ein wenig Fantasie, aufgepeppt mit einem kleinen Schuss Euphorie, konnte man glatt meinen, deutliche die Fan-Gesänge gehört zu haben: Schawallalaaaa, schawallalalalalalaaaaaa!!

 

Als Fazit bleibt, dass unser Team großartige Moral bewiesen hat! Nicht nur, dass der 0:2 Rückstand gedreht werden konnte, sondern vor allem auch wie sich das Team als solches bewiesen hat, war beeindruckend. Schließlich mussten Franky Elfers, Jörg, Ingo und Björn 60 Minuten durchspielen! Wermutstropfen bleibt die erneute Verlängerung der Verletztenliste, denn mit Bernd Wollert, Olaf Giesa, Olaf Buntrock und Fränkie Grundmann hat es nun weitere vier(!) Spieler erwischt, die mindestens für das nächste Spiel gegen Ottensen (Sonntag, 01.11.2020) passen müssen. So langsam wird es personell wirklich mehr als eng…

Ohne Ottensen aufgrund ihrer letzten Ergebnisse zu unterschätzen, gilt es nun, das Spiel erfolgreich zu gestalten. Denn am letzten Spieltag dieses Jahres (Freitag, 06.11.20 um 20.00 Uhr) geht es zum Tabellenführer der Staffel. A/O konnte bisher alle Spiele gewinnen und scheint vorerst fußballerisch das Maß aller Dinge zu sein. Es liegt an uns, diesen Eindruck ein wenig zu korrigieren. Ein Spiel jedenfalls, dass unsere Senioren-Fußballer-Herzen höherschlagen lässt!  (F.G.)

Tore: 1:0 (11.), 2:0 (26.), 1:2 (34.) Ingo Matthees, 2:2 (46.) Ingo Matthees, 2:3 (55.) Bernd Schawaller, 2:4 (60.) Bernd Schawaller

Team: Peter Rieck, Frank Grundmann,  Jörg Winkler, Frank Elfers, Björn Feindt, Ingo Matthees, Bernd Schawaller, Olaf Giesa, Olaf Buntrock, Bernd Wollert



 
FC Mulsum/Kutenholz
SG Harsefeld/Apensen
Freitag, den 16.10.2020 6. Punktspiel

 Hart erkämpfte drei Punkte gegen Mu/Ku

Mit viel Respekt trat man die Reise nach Mulsum an. Die 1 : 6 Niederlage aus der Vorsaison, als man völlig Chancenlos gegen die groß aufspielende Mannschaft des FC Mulsum/Kutenholz in Grund und Boden gespielt wurde, war allen Beteiligten noch in guter Erinnerung.

Und auch in diesem Spiel erwies sich der Gastgeber als der erwartet starke Gegner. Im Unterschied zum verlorenen Heimspiel des letzten Jahres waren die Akteure der SG diesmal jedoch hellwach und ließen kaum Chancen zum Torabschluss zu. Mu/Ku, mit dem Selbstbewusstsein des letzten Erfolges, begann stark, wurde aber immer wieder von der gut gestaffelten Abwehr der SG gestoppt. Nur zwei brenzlige Aktionen waren in der ersten Halbzeit zu überstehen. Einmal rettete Jörg Winkler für seinen geschlagenen Keeper in letzter Not von der Torlinie und ein anderes Mal war Peter Rieck zur Stelle, als er einen platziert von der Strafraumgrenze geschossenen Ball gerade noch um den Pfosten lenken konnte.

Als ein Angreifer der Gastgeber im Strafraum zu Fall kam, blieb der Pfiff des guten Schiris glücklicherweise aus. Auch wenn alle Beteiligten beteuerten, dass es kein Foulspiel war, hätte so mancher Heimschiedsrichter diese Möglichkeit genutzt und auf den Punkt gezeigt.

Weitere gefährliche Aktionen ließen die Akteure der SG nicht mehr zu. Olaf Giesa kümmerte sich liebevoll um den noch immer agilen Klaus-Dieter Heitmann und auch die anderen Abwehrspieler erstickten die Angriffsbemühungen der Mulsum/Kutenholzer durch konsequentes Eingreifen meist schon im Ansatz, so dass es im weiteren Verlauf des Spiels kaum noch Strafraumscenen vor dem Tor der SG gab.

Aber auch die Harsefeld/Apensener hatten die Chance zur Führung. Nach einem schön herausgespielten Konter landete der Ball bei dem 10 Meter vor dem Tor völlig freistehenden Frank Elfers, der diese große Möglichkeit jedoch nicht verwerten konnte.

Mit zunehmender Spieldauer befreite sich die SG von dem anfänglichen Druck der Mulsum/Kutenholzer.  Gefährliche Torraumscenen ließen aber auch die Gastgeber kaum zu, so dass sich das Spiel weitestgehend im Mittelfeld zwischen den Strafräumen abspielte.

Mit einem torlosen Unentschieden gingen die Teams dann folgerichtig in die Halbzeitpause.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit übernahm die SG Harsefeld/Apensen dann mehr und mehr das Spielgeschehen. Torraumscenen blieben aber Mangelware. Erst als Björn (Bobby) Feindt sich sechs Minuten vor Spielende im Laufduell gegen seinen Mitspieler durchsetzen konnte und im Strafraum zu Fall gebracht wurde, blieb dem Schiri nichts anderes übrig, als auf den Punkt zu zeigen. Ingo Matthees, der gerade eine kleine Verschnaufpause eingelegt hatte, kam zurück aufs Feld und verwandelte diesen Strafstoß sicher. Der platziert geschossene Ball passierte die Torlinie am linken Torpfosten und ließ dem Torwart keine Chance.

Dabei blieb es.

In einem über weite Strecken ausgeglichen Spiel musste schließlich ein Strafstoß die Entscheidung bringen. Aufgrund der in der zweiten Halbzeit gezeigten Leistung kann das Ergebnis aber durchaus als verdient bezeichnet werden. (M.S.)

0 : 1 (54.) Ingo Matthees Strafstoß

Team: Peter Rieck, Frank Grundmann,  Jörg Winkler, Frank Elfers, Björn Feindt, Ingo Matthees, Mario Bordasch, Joachim Buchholz, Bernd Schawaller, Olaf Giesa


 
SG Harsefeld/ApensenAgathenburg/Dollern
Sonntag, den 11.10.2020 5. Punktspiel

 Zurück in der Erfolgsspur

Nach dem schwachen Auftritt in Stade war Wiedergutmachung angesagt und dies gelang im Wesentlichen. Auch wenn der Gegner am Sonntag kein echter Prüfstein war, zeigte sich vor allem die lang vermisste Spielfreude deutlich verbessert. Insbesondere unserer Offensive mit Björn Feindt, Ingo Matthees und Jörg Winkler gelangen einige schöne Kombinationen, die regelmäßig zum Torerfolg führten. Nach anfänglicher Nervosität und Ungenauigkeiten im Spielaufbau trug die frühe Führung in der 5. Minute durch Ingo zur Sicherheit bei. Bis zur Halbzeit konnte das Ergebnis auf 4-0 ausgebaut und das Spiel damit quasi entschieden werden. Für besondere Begeisterung sorgte dabei das 2-0 durch Jörg Künne, der dem Torwart den Ball  abluchste und in aller Seelenruhe einschieben konnte. Auch in Halbzeit zwei weiterhin Einbahnstrassenfussball, Chancen im Minutentakt, allerdings „nur“ 4 weiteren Treffern für uns und aufgrund von zwei vermeidbaren Abspielfehlern unsererseits auch 2 Gegentreffer. Als besonders treffsicher zeichnete sich Ingo Matthees mit 4 Treffern aus, zweimal traf Björn Feindt und je einmal Jörg Künne und Bernd Schawaller ( mit einem Gewaltroller aus der Distanz, der nicht ganz unhaltbar erschien, hatte aber offensichtlich eine Menge Spin). 

Fazit: Klare Steigerung gegenüber den bisherigen Spielen trotz erheblicher Personalprobleme, besser geht immer, aber wir sind zufrieden ! (J.K.)

1 : 0 (5.) Ingo Matthees, 2 : 0 (19.) Jörg Künne, 3 : 0 (28.) Ingo Matthees, 4 : 0 (30.) Ingo Matthees, 5 : 0 (37.) Björn Feindt, 6 : 0 (40.) Bernd Schawaller, 6 : 1 (48.), 7 : 1 (51.) Ingo Matthees, 8 : 1 (54.) Björn Feindt,  8 : 2 (58.)

Team: Peter Rieck, Olaf Buntrock, Frank Grundmann,  Jörg Winkler, Frank Elfers, Björn Feindt, Ingo Matthees, Jörg Künne, Mario Bordasch, Joachim Buchholz, Bernd Schawaller, Klaus Ehlers

 

 

 

 

VfL Güldenstern Stade
SG Harsefeld/Apensen
Freitag, den 2.10.2020 4. Punktspiel

 6 : 1 Niederlage gegen den VfL Güldenstern Stade

Niederlagen lassen die Lust auf das Schreiben von Spielberichten offensichtlich deutlich sinken. Es liegt kein Spielbericht vor.  

0 : 1 (7.) Björn Feindt, 1 : 1 (17.), 2 : 1 (30.), 3 : 1 (34.), 4 : 1(37.), 5 : 1 (41.), 6 : 1 (59.)

Team: Peter Rieck, Dieter Ropers, Olaf Buntrock, Frank Grundmann,  Jörg Winkler, Frank Elfers, Björn Feindt, Ingo Matthees, Mario Bordasch, Joachim Buchholz


Sportfreunde Buxtehude
SG Harsefeld/ApensenSF Buxtehude
Sontag, den 27.9.2020 3. Punktspiel

 16 : 1 gegen hoffnugslos unterlegene Buxtehuder

Das Spiel ist aus der Wertung! SF Buxtehude hat sich abgemeldet und ist kein Mitglied der Staffel mehr.

 

Erneut ein Sonntagsspiel und erneut (wie schon in Hedendorf) eine enttäuschende Leistung unserer Farben.

Wenn ein Team 16:1 gegen einen Klassenkonkurrenten der Kreisliga gewinnt, sollte man eigentlich meinen, dass hier ein wahres Feuerwerk abgebrannt wurde. Tatsache jedoch ist, dass unser Team insbesondere in der ersten Hälfte eine unfassbar uninspirierte Leistung gezeigt hat: Kein Engagement, kein Zug in den Aktionen, unkonzentriertes Passspiel, schlampiger Torabschluss.

Der Gegner SF Buxtehude ist ein neuer Ü50-Klub am Fußball-Himmel des Landkreis Stade. Insofern war unser Kontrahent sportlich überhaupt nicht einschätzbar. So, als müsste der FC Bayer München gegen TSV Dinkelscherben spielen… 

Nach diesem Spiel steht zu befürchten, dass die SF Buxtehude die Saison nicht überstehen: Die ersten beiden Spiele mussten aus Personalmangel bereits verlegt werden, heute traten die SFB ohne Auswechselspieler an und mussten ab der 15. Minute aufgrund eines verletzten Spielers dann auch noch in Unterzahl weiterspielen.

Was sich dann auf dem Platz sportlich abspielte, war dennoch gelinde gesagt…überraschend.

Es wurde blitzschnell klar, dass das Team der SF Buxtehude kein auch nur annähernd adäquater Gegner für die ASSG sein würde. Aber anstatt diesen Gegner aufgrund unserer großen Qualität auseinander zu spielen, sich über Agilität, Spielwitz und Engagement die Sicherheit zu verschaffen, die wir in den nächsten Spielen brauchen werden, wurde aus diesem sonntäglichen Vormittagsspiel ein völlig irritierender Auftritt unserer ASSG.

Geradezu emotionsbefreit und mit Bierdeckel-Agilität, machte unser Team seinen zum Zuschauen verdonnerten Coach „Klipper“ Klindworth, die erschienenen Zuschauer und am Ende gar sich selbst sprachlos. In jedem Training erleben wir mehr Engagement, mehr Esprit, mehr Wille zum Erfolg, als in diesen ersten 30 Minuten.

Dazu passte dann, dass reihenweise Torchancen ausgelassen wurden, Angriffe uninspiriert vorgetragen wurden – und das alles mit in einer bis dato nicht für möglich gehaltenen lethargischen Leistung quer durch das gesamte Team. Man hatte das Gefühl, dass mit jeder weiteren Spielminute dieser ersten Hälfte die Motivation aus unserem Spiel entwich, sich auch nur irgendwie über den eigenen inneren Schweinhund hinweg zu kämpfen. 

Trainerkollege Trapattoni hätte spätestens jetzt seien Auftritt gehabt: „In diese Spiel, alle Spieler waren schwach wie eine Flasche leer!“

Wer sich dann noch anschaut, welch Gegentor unserer Farben bekommen haben…der versteht, dass heute fußballerisch ein entweder ganz gruseliger, maximal schwarzhumoriger Tag auf dem Fußball-Zettel stand.

Halbzeitstand also 4:1 (Schoppi, 2x Ingo, und Björn, Eigentor Frank E.).

Coach Jürgen Klindworth versammelte in der Pause seine Jungs um sich und seine Botschaft war deutlich: „Stille spricht, wenn Worte es nicht können!“. Seine wenigen Hinweise mahnten uns, einfach mal konzentriert aufzutreten, den Ball sauber zu spielen und das Runde im Eckigen zu versenken.

Genau so ging es dann los: Innerhalb der ersten acht Minuten erzielte unser Team 5(!) Tore und am Ende gelang es unserer Mannschaft 12(!) Tore in einer Halbezeit zu erzielen – also wurde tatsächlich alle 2,5 Minuten ein Treffer erzielt. Dazu auch noch einiges an Chancen liegengelassen…

16:1 hieß es dann bei Abpfiff unseres Schiris Günther Bargsten, der sichtlich Mühe hatte das Spielgeschehen entsprechend festzuhalten – am Ende für einen Meister der Zahlen aber nur bedingt eine Herausforderung.

Wer im Übrigen nach dem Spiel einen Blick in unsere Kabine gewagt hat, der hätte meinen können, wir hätten unsers Spiel gerade verloren – so selbstreflektierend und ernüchtert hat unser Team dieses Spiel wahrgenommen und ich glaube alle(!) wissen einerseits, dass wir mit einer derartigen Leistung im nächsten Spiel bei Güldenstern Stade chancenlos sind und andererseits, dass sich diese fußballerische Leistung (zumindest der ersten Hälfte) schon aus dem eigenen Anspruch heraus nicht wiederholen wird.

Wie sagte einst Fredi Bobic "Man darf jetzt nicht alles so schlechtreden, wie es war.".

So süffisant das auch klingen mag: So ist es! Unser Team ist ein verdammt gutes – und wir sollten schon das nächste Spiel nutzen, um dieses unter Beweis zu stellen!               (F.G.)

 

1 : 0 Schoppi 11. Min, 2 : 0 Ingo 24. Min, 3 : 0 Bobby 26. Min, 4 : 0 Ingo 27. Min, 4 : 1 Eigentor Frank Elfers 30. Min, 5 : 1 Schoppi 31. Min, 6 : 1 Frank Elfers 32. Min, 7 : 1 Schoppi 35. Mini, 8 : 1 Schoppi 37. Min, 9 : 1 Bobby 39. Min, 10 : 1 Schoppi 44. Min, 11 : 1 Schoppi 45. Min, 12 : 1 Bobby 47. Min, 13 : 1 Schoppi 48. Min, 14 : 1 Ingo 53. Min, 15. 1 Bernd 54. Min, 16 : 1 Winkler 55. Min

Team: Peter Rieck, Stefan Schoppenhauer, Dieter Ropers, Olaf Buntrock,  Jörg Winkler, Frank Elfers, Jörg Künne, Björn Feindt, Ingo Matthees, Frank Grundmann, Bernd Wollert

 



 
 FC Oste/OldendorfSG Harsefeld/Apensen
Freitag, den 18.9.2020 2. Punktspiel

 Sieg in letzter Sekunde

Mit einem verdienten, wenn auch in der Entstehung glücklichen 2:1 Sieg konnten wir die Heimreise aus Oldendorf antreten.

Zunächst an dieser Stelle ein Dank an unseren „Oldies“ Günther, Dieter und Klaus, die sich spontan als Verstärkung unseres Kader zur Verfügung stellten.

Bei optimalen Bedingungen für ein Fussballspiel entwickelt sich in der ersten Halbzeit ein Spiel ohne größere Höhepunkte. Eine optische Überlegenheit unsererseits konnte nicht in Torgefahr umgewandelt werden. Die Heimmannschaft trat sehr abwartend auf und konnte unserer Tor nicht in Gefahr bringen. Das Bemühen war da, doch es fehlte deutlich der Zug nach vorne. Die wenigen Torschüsse konnte der gegnerische Keeper allesamt abwehren.

Nach einem kurzen aber hefigen Meinungsaustausch in der Halbzeitpause nahmen wir uns vor,  den Gegner mehr unter Druck zu setzen. Dies gelang zunächst kaum, im Gegenteil, durch eine Unstimmigkeit in der Defensive konnte der Gastgeber die 1:0 Führung erzielen. Wer jetzt das Schlimmste befürchtete, sah sich allerdings getäuscht ! Es ging ein Ruck durch die Mannschaft und es dauerte (gottseidank) nicht lange und Björn Feindt erzielte nach feiner Einzelleistung den Ausgleich. Nun entwickelte sich ein Spiel, das sich mehr und mehr in die Hälfte des Gastgebers verlagerte, dieser durch Konter aber stets gefährlich blieb. Als alle mit einer Punkteteilung rechneten, ging Olaf Giesa nochmal in die Offensive und drang in den Strafraum ein. Dort stellte sic hder Abwehrspieler nicht allzu geschickt an und brachte ihn zu Fall. Der Schieri pfiff sofort Strafstoss, demnach klare Sache (auch wen der ein oder andere Spieler der Heimmannschaft dies anders sah). Schoppi nahm sich der Sache an und verwandelte sicher zum Endstand.

Fazit: das Beste am Spiel war die Moral nach dem Rückstand, darauf lässt sich aber aufbauen ! (J.K.)

Tore: 1 : 0 (44), 1 : 1 (55.) Björn Feindt, 1 : 2 (60.) Stefan Schoppenhauer

Team: Peter Rieck, Stefan Schoppenhauer, Mario Bordasch, Olaf Giesa, Olaf Buntrock, Klaus Ehlers, Jörg Winkler, Frank Elfers, Günther Bargsten, Björn Feindt, Jürgen Klindworth, Dieter Ropers

 

 

VSV Hedendorf/NeuklosterSG Harsefeld/Apensen
Sonntag, den 13.9.2020 1. Punktspiel

 0 : 0 (k)ein Auftakt nach Maß!

 

Sonntag früh, 10.00 Uhr auf dem Kunstrasen-Platz in Hedendorf. Dazu Sonnenschein und 

freundliche 18 Grad Außentemperatur. Das erste Pflichtspiel nach genau 304(!) Tagen. Man sollte meinen, dass da der berüchtigte „Baum brennen“ würde, sprich: Ein selbst für Ü50-Verhältnisse hochintensives Spiel zu erwarten ist… 

Doch dem standen zwei Umstände entgegen. Zum einen die VSV Hedendorf-Neukloster, die bekannt dafür sind, dass sie eher eine Art Schlafwagen-Fußball zelebrieren (sie selbst nennen es dann eher „kontrollierte Verhinderung gegnerischer Angriffe bei Minimierung der eigenen Aktivitäten“). Zum anderen am heutigen Tage unsere ASSG selbst.  

Das von Jürgen Klindworth und Frank Elfers betreute, komplett neue Team zählt qualitativ mit Sicherheit zu den Granden der diesjährigen Kreisliga. Doch wie analysierte Urgestein „Manni“ Schleßelmann nach dem Spiel pointiert: „Allein über Qualität gewinnst Du selten Spiele. Der Wille das Spiel für sich zu entscheiden fehlte am heutigen Tage!“ 

Die vom Coach vorgegebene Marschroute war klar: Die Defensive nicht vernachlässigend und mit schnellem Umschaltspiel aus dem Mittefeld heraus immer wieder unsere Offensiv-Qualitäten nutzen. Mit unseren eigentlich hochagilen Björn Feindt, Jörg Winkler und Ingo Matthees wollten wir mit Tempo- und Kombinationsspiel die gegnerische Abwehr permanent unter Druck setzen und vor allem Goalgetter Stefan Schoppenhauer in Position bringen, hinten sollten Fränkie Grundmann und Olaf Buntrock den Laden dicht machen und das Spiel schnell und sauber eröffnen. Zudem lauerte mit Jürgen Klindworth, Olaf Giesa, Franky Elfers und Mario Bordasch hohe Qualität auf seinen Einsatz. 

Die Praxis sah dann leider anders aus. Eine viel zu statische Spielanlage unseres Teams machte es den VSV sehr leicht, uns mit ihrer ohnehin sehr kompakten Abwehr vom eigenen Tor fernzuhalten. Der Ball wurde zu oft quergeschoben, auch weil es Anspielstationen nicht gab und der Gegner die Räume durch eigene hohe Laufbereitschaft immer wieder rechtzeitig zustellen konnte. Dazu gesellten sich ungewohnt viele und „schlampige“ Abspielfehler, die in dieser Häufigkeit und Brisanz völlig ungewöhnlich für unser Team sind und sogar zu einem Rückstand hätten führen können! Bezeichnend: In der ersten Hälfte hatte unsere ASSG nicht eine einzige Torchance – ein echtes Novum… 

In der zweiten Hälfte wurden die Versuche unseres Teams den Schalter entscheiden umlegen zu wollen deutlich intensiver. Die Laufbereitschaft war größer und es wurde verstärkt versucht, die VSV-Defensive über die Außenpositionen auszuhebeln. Unsere Spielanteile wurden größer, das Spielgeschehen verlagerte sich mehr und mehr in die des Gegners, jedoch ohne echte Tormöglichkeiten zu kreieren. Immer wieder geriet der finale Pass zu kurz oder zu ungenau.  

So geschah genau das, was meist und ligaunabhängig in solch Spielkonstellationen geschieht: Der vermeintliche Außenseiter kommt zu Kontermöglichkeiten und großen Torchancen.

In der Phase zwischen der 40. Und 55. Minute hätten die VSV den berüchtigten Sack zu machen können, eigentlich müssen! Doch Stefan Charwath und Olaf Buntrock konnten mit allerletztem Einsatz eingreifen und den dann mit hoher Sicherheit entscheidenden Gegentreffer verhindern! 

Am Ende hatte Stefan „Schoppi“ SBobby lieferte sich packende Duellechoppenhauer kurz vor Schluss dann die riesige Chance, unserer ASSG doch die erhofften drei Punkte zum Saisonauftakt zu kredenzen, doch der Ball strich haarscharf am linken Torpfosten vorbei. Dies war denn auch nicht nur die letzte Chance des Spiels, sondern auch die fast einzige überhaupt – ich weiß nicht, wann wir zum letzten Mal einen derart harmlosen Auftritt hingelegt haben…

Fazit: Ein sehr enttäuschender Auftritt unserer Farben, der in dieser Form nicht zu erwarten war. Wollen wir unserer Rolle in dieser Saison gerecht werden und im wirklich starken Konzert der Spitzenmannschaften (A/O, Güldi, MuKu, Himmelpforten) eine entscheidende Rolle um die Meisterschaft mitspielen, müssen unsere Auftritte deutlich konzentrierter, engagierter und „hungriger“ werden! Die Gelegenheit unser großes Potential abzurufen und in entsprechende Ergebnisse umzuwandeln haben wir bereits am nächsten Freitag (18.09.2020) beim Auswärtsspiel beim FC Oste/Oldendorf, der nach zwei Spielen 3 Punkte 11:6 (!) Tore (9:2 gg. Agathenburg und 2:4 bei A/O) auf dem Konto hat.           (F.G.)

 

                    

Auch für Ingo gab es kein Durchkommen

Immer wieder kreierten die Hedendorfer gefährliche Aktionen vor dem Tor der SG

Keine Tore

Team: Stefan Charwarth, Stefan Schoppenhauer, Mario Bordasch, Olaf Giesa, Olaf Buntrock, Ingo Matthees, Jörg Winkler, Frank Elfers, Frank Grundmann, Björn Feindt, Jürgen Klindworth

 

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