Navigation

Ü50 Saison 2018/2019 Aktuell

 

 

 

 

 
 
SG Harsefeld/Apensen FC Oste/Oldendorf
Freitag, den 5.10.2018 2. Runde Kreispokal
Pokalaus nach Neunmeterschießen
 Bericht folgt
Tore:   
Team:  

 

 

 
 
  
SG Harsefeld/Apensen TSV Buxtehude Altloster
Freitag, den 28.9.2018 3. Punktspiel
3 : 1 Erfolg gegen Altkloster
Das war auch nicht zu erwarten um mit den Worten von Frankie Grundmann diesen Bericht zu beginnen
An diesem Abend hätte sich unser Team eigentlich nur selber schlagen können. Das Durcheinander vor dem Spiel und in der
Kabine (Ablehnung der zw. beiden Vereinen abgesprochenen Verlegung, fehlende Schlüssel, Taschen etc.) hat sich nahtlos auf dem Platz fortgesetzt.
Im Gegensatz zum Gegner konnten wir mit voller Mannschaftsstärke antreten. Altkloster hatte nur einen Auswechselspieler.
So übernahmen wir auch gleich die Initiative und erspielten uns mehrere klare Möglichkeiten. Wie so oft, wäre mit einer Führung auch etwas Ruhe
eingekehrt, aber die Ungeduld und Nervosität nahm völlig grundlos von Minute zu Minute zu. So kam es wie es kommen musste. Der bislang harmlose Gegner erzielte in der 10. Minute aus dem Nichts das 0:1. Der Torschütze stand plötzlich völlig blank vor Haase und ließ ihm mit seinem Treffer ins lange Eck keine Chance. Zumindest erwachte jetzt das Team ein wenig. Es wurde auch wieder Fussball gespielt. In der 15. Minute ließ Günther zwei gegnerische Spieler aussteigen und scheiterte im 1. Anlauf mit seinem Schuss am guten Gästekeeper, der den Ball nicht festhalten konnte.
Frank brauchte nur noch zum 1:1 abstauben. In der 25. Min. sorgte Jürgen dann für die 2:1 Führung. In seiner typischen Art mit kurzem Dribbling und
platziertem Abschluss hatte der Keeper keine Chance. Mit diesem Ergebnis ging es in die Halbzeit.
Wer aber davon ausging, daß wenigstens in der 2. Hälfte Ruhe einkehrt und die Führung weiter ausgebaut werde, täuschte sich. Obwohl gleich zu Beginn gut kombiniert wurde und Achim alleine vor dem Kasten alles hätte klar machen müssen, wurde die Mannschaft wieder ungeduldig und verkrampfte. Ansatzweise sah man sehr gute Spielzüge, die aber meistens vor dem Tor verpufften. Sehr spät viel dann das  3:1. Frank fing den Ball in der eigenen Hälfte ab und legte an der Strafraumgrenze  auf Klipper ab, der dann die Mannschaft erlöste (52. Min.)
Für die anschließende Analyse reichte eine Kiste Bier nicht. Dank an Gerrit, der für eine zweite sorgte. Unser Fazit: wir müssen einfach mal das abrufen, was wir können und gleichzeitig das Spiel viel cleverer angehen. (F.E.)
Tore:   0 : 1 (10.), 1 : 1 (16.) Frank Elfers, 2 : 1 (21.) Jürgen Klindworth, 3 : 1 (55.) Jürgen Klindworth
Team:    Michael Haase, Frank Elfers, Joachim Buchholz, Jürgen Klindworth, Ralf Schade, Bernd Wollert, Ralf Tobias Voigt, Ralf Progge, Günther Bargsten, Klaus Ehlers

 

 

 
 
  
 VfL Güldenstern Stade SG Harsefeld/Apensen
Freitag, den 21.9.2018 5. Punktspiel
0 : 4 souveräner Auswärtssieg bei Güldi

Das war nicht zu erwarten! Zwei Tage vor dem Spieltag roch es noch nach einer peinlichen, aber erforderlichen Absage des Spiels – das Trainerteam hatte nur 6 Spieler an Bord. Dann konnten wir zum Glück mit Michael Haase, Jörg Winkler und Ralf Schade doch noch drei weitere (ohnehin) starke Kicker vergattern, die dann auch noch ihren erheblichen Anteil an diesem tollen Erfolg hatten! Doch der Reihe nach…

Mit Güldenstern Stade trafen wir am Freitag auf eine Mannschaft, die sich zurzeit wie eine Wundertüte präsentiert: 1:6 gegen Himmelpforten, 10:1 gegen Buxtehude/Altkloster. Dazu kommt natürlich die ewig-alte Rivalität mit dieser Mannschaft, diesem Verein, die selbst uns „Älteren Hasen“ immer noch ein Stück mehr Motivation `rauskitzelt. Ganz nebenbei musste das Trainerteam erneut viel Energie aufwenden, um eine schlagkräftige Truppe zu präsentieren, denn seit mittlerweile Wochen schon hagelt es aus den verschiedensten Gründen zu den Spieltagen immer wieder Spieler-Absagen.

Das 0:3 der letzten Woche und die personelle Situation nahmen Franky & Fränkie zum Anlass aus der Not die berüchtigte Tugend zu formen: Statt eines offensiven 1-2-2-1 wurde auf 1-3-2-0 umgestellt. Dennoch war die Devise klar: Hinten sicher stehen, aber nicht mauern. Offensiv blitzschnell das Mittelfeld überbrücken und mit punktueller Unterstützung aus der Dreierkette Nadelstiche setzen und zum Abschluss kommen. Dazu Ballbesitz, klare Spielanlage, hohes Engagement, Fehler minimieren.

In der Startelf natürlich Keeper Stefan Charwath, dann Frank Elfers, Frank Grundmann und Joachim Buchholz in der Dreierkette, Jörg Winkler und Ralf Schade davor. Von Anfang an merkte man den Jungs an, dass sie hoch konzentriert zu Werke gingen. Der Ball lief sicher durch die eigenen Reihen, die Positionen wurden gut gehalten, jeder wollte das Leder haben und bot sich entsprechend an. Sobald es eine Lücke in der Güldi-Abwehr gab wurde kontrolliert(!) versucht in diese zu soßen und zum Abschluss zu kommen! Mit Ralf „Bollo“ Schade hatten wir dazu heute einen Mann, der mit seiner Wucht im Anlaufen und dem „Pace“ in vorderer Reihe schnell deutlich machte, dass sich die ASSG hier nicht wie das Kaninchen vor der Schlange verhalten würde!

Nach erstem Abtasten schafften wir es, Güldi ein wenig aus der eigenen Hälfte zu locken, um dann über die Außen die ersten kleineren Lücken zu reißen. Immer wieder diese Pässe in die Schnittstelle, mal durch Jörg Winkler, aber auch durch Achim Buchholz, der das Spiel hinten nicht nur hervorragend dirigierte, sondern auch immer wieder klug das Aufbauspiel vorantrieb.

Unsere Mannschaft hielt das sportliche Zepter schnell in der eigenen Hand und hatte das Spiel durch die konzentrierte Art Fußball zu spielen schnell in fester Hand. Bestes Zeichen für ein gelungenes Spiel gegen Güldi: Stades Spieler fingen schnell an, sich zu kappeln…

Und dann kamen die irren sieben Minuten von „Bollo“! Angriff durch die Mitte, Pass auf Bollo, der seine starke körperliche Präsenz einsetzt. Der erste Versuch scheitert noch, doch im Nachsetzen dann löffelt er die Kugel am Torwart vorbei zum 0:1 (9.).

Nur zwei Minuten später dupliziert der zwischenzeitlich ins Spiel gekommene Michael Haase diesen Angriff geradezu: Wieder startet der unwiderstehlich anziehende „Bollo“, Anspiel von Michael und irgendwie schiebt „Bollo“ auch diesen Ball aus ca. 8 Metern am Torwart vorbei in die Stader Hütte – 0:2 (11.)!

Einmal in Fahrt und die Verunsicherung der Stader Hintermannschaft ausnutzend machte „Bollo“ uns den Lasogga und schnürte mal eben einen lupenreinen Hattrick innerhalb von nur sieben Minuten. Aus ähnlicher Distanz und in seiner ihm typischen Art schob er am Torwart vorbei zum 0:3 ein (16.).

Fast dann sogar noch das 0:4, als Fränkie Grundmann mit einem langen Ball in die Box des Gegners geschickt wurde, er sich den Ball auch noch knapp vor der Torauslinie erlaufen konnte. Der Winkel um einzunetzen war dann aber erst zu spitz und den abgewehrten ball konnte Fränkie auch im Nachsetzen nicht über die Linie befördern.

Unser Team ließ nicht locker. Die Mischung aus kontrolliertem Spiel und nadelstichartigem Konterspiel nahm Güldenstern fast komplett aus dem Spiel und so taten sich erst zwischen der 25. und 30. Spielminute ein paar wenige Chancen für Güldi auf, die aber einzig dem „überengagiertem“ Spiel unserer ASSG geschuldet waren: Wir wollten an dieser Stelle zu viel und schalteten sinnbildlich nur noch den Turbo im Spiel nach vorne an!

Dann die Halbzeitpause…und genau dieses einzige Manko in unserem heutigen Spiel, wurde korrigiert. Mit der Maßgabe, nicht nachzulassen und weiterhin konzentriert und abgeklärt zu Werke zu gehen, ging es in die zweite Hälfte.

Um es kurz zu machen: Unsere Mannschaft ließ nichts mehr anbrennen. Nur durch zwei Fehlentscheidungen des Schiris kam kurz so etwas wie Gefahr auf (Pfostenschuss nach an einem nicht geahndeten klaren Foul an Fränkie und Freistoß nach lächerlich gepfiffenem Handspiel von Franky) und so waren unsere Farben dem vierten Treffer deutlich näher als Güldi dem Ehrentreffer.

Dieses vierte Tor hätte dann Jörg Winkler erzielen können, als er in der 47. Minute über links auf die Reise geschickt wurde, er aber aus spitzem Winkel und ca. 10 Metern mit einem satten Linksschuss an die Unerkannte der Latte, wie einst Lothar Emerich, scheiterte.

So hatte der Halbzeitstand lange bestand. Genauer gesagt bis kurz vor Schluss. Stade warf nun ungestüm alles nach vorne, ohne große Wirkung zu erzielen. Selbst deren Torhüter schaltete sich mit in den Angriff ein. Nach einem Ballverlust, spielt Günther Bargsten den Ball auf unsere rechte Seite zu Franky Elfers. Das gegnerische Tor ist verweist, etwas unentschlossen tickt Franky den Ball zu Jörg Winkler. Der zieht einmal kurz nach links und schiebt das Leder über ca. 40(!) Meter ins Tor der Stader – 0:4 (59.).

 

Dann der Schlusspfiff und nicht nur große Freude über diesen wahrlich souverän erspielten(!) Sieg, sondern auch darüber, dass sich die komplette Mannschaft in einer sehr starken Verfassung präsentierte und dem TuS Güldenstern am heutigen Abend keinerlei Chance ließ, hier auch nur einen Punkt zu ergattern – sehr zur Freude unseres heute einzigen mitgereisten Anhängers Willi Müller.

Die in Gänze starke Leistung des kompletten Teams verbietet es eigentlich, dass an dieser Stelle Spieler hervorgehoben werden…dennoch waren es gerade die „Drei von der Tankstelle“, die wir auf dem letzten Drücker für dieses Spiel verpflichten konnten, die dem Spiel entscheidende Impulse gaben! „Bollo“ natürlich mit seinen drei Buden. Jörg Winkler mit seinem immer wieder klugem Aufbauspiel und(!) seiner Torgefährlichkeit und natürlich auch Michael Haase, der ein hochengagiertes Spiel mit guten Wechseln zwischen Tempospiel und -verzögerung aufs Parkett legte.

Am nächsten Freitag (28.09.2018 um 19.00 Uhr, Am Feldbusch) treffen wir im Heimspiel am dann schon sechsten Spieltag der Saison auf den TSV Buxtehude-Altkloster. Dann wieder sicherlich mit einem anderen Kader und wieder mit einer neuen Herausforderung. Deren Team steht mit drei Punkten und 11:24 (!) Toren nach vier Spielen auf dem 7.Platz. Daraus abzuleiten, dass diese Konstellation einem Selbstgänger für uns gleichkommt, sollten wir tunlichst vermeiden! Jeder Gegner muss erst einmal bespielt uns geschlagen werden – und mit dieser Uralt-Weisheit zahle ich dann gern auch wieder 5€ ins Phrasenschwein, wenn wir denn dann am Ende die drei Punkte im Sack haben!    (F.G.)

Tore:  0:1 (9.) R.Schade, 0:2 (11.) R.Schade, 0:3 (16.) R.Schade, 0:4 (59.) J.Winkler
Team:   G.Bargsten, M.Bordasch, J.Buchholz, St.Charwarth, F.Elfers, F.Grundmann, M.Haase, R.Schade, J.Winkler

 

 

 

 
 
  
 SG Harsefeld/Apensen SG Himmelpforten/Hammah/Heinbockel
Freitag, den 14.9.2018 4. Punktspiel
0 : 3 Pleite im Heimspiel gegen Himmelpforten/Hammah/Heinbockel

Es war so nicht zu erwarten. Mit diesen Worten begann der Spielbericht auch in der letzten Woche. Nur diesmal mit völlig veränderter Bedeutung…

Vorweg: Es war ein Spiel, von dem ich behaupte, dass wir noch eine Stunde länger hätten spielen können und dennoch kein Treffer für unsere Farben gefallen wäre.

Das bedeutet keineswegs, dass wir hoffnungslos unterlegen waren. Oder gar, dass Himmelpforten eine überragende Leistung abgeliefert hätte. Durchaus clever und mit unbändigem Einsatz haben sie gespielt. Und auch mit einer Prise Fortune, die uns heute gänzlich verwehrt blieb.

Am Ende hatte dieses Spiel ähnliches an sich, wie der Saisonauftakt des HSV gegen Holstein Kiel – und nicht nur wegen des Endstandes von 0:3: Gut begonnen, dann ging es  bergab…

Unser Team sollte und wollte vorweg marschieren, Druck aufbauen, möglichst schnell in Führung gehen. Die Startformation mit Olaf Giesa, Jörg Winkler und Stefan Schoppenhauer war dementsprechend offensiv, unsere beiden Franks sollten hinten konsequent abräumen und Goali Michael Haase nicht nur die Kiste sauber halten, sondern sich als zusätzlicher Aufbauspieler ins Spiel einbringen.

Auch, wenn unsere Mannschaft ca. fünf Minuten brauchte, um wie gewollt ins Spiel zu kommen, dominierte sie von anfang an das Geschehen. Himmelpforten beschränkte sich darauf die Räume eng zu machen und lauerte vor allem auf Konter über ihren an diesem Abend sehr agilen und starken Michael „Schipper“ Schipf.

Dann jedoch ergaben sich Torchancen im Minutentakt. Vor allem „Schoppi“ Schoppenhauer wurde immer wieder (gewollt!) gesucht und von Olaf Giesa und Jörg Winkler ins Spiel gebracht. Aber was er auch versuchte: Entweder verfehlten seine gut platzierten Schüsse das Tor nur ganz knapp, oder der Himmelpfortener Keeper hielt geradezu sensationell – mit Sicherheit insgesamt 5-6 Hochkaräter, doch es blieb beim 0:0. Eine fast schon ähnliche Situation wie im Pokalspiel gegen den gleichen Gegner: Viele Chancen, kein Treffer.

Und auch heute sollte der Gegner in Führung gehen: Angriff über Himmelpfortens Schipper nach einem abgefangenen eigenen Angriff, inkonsequentes Stören, dieser zieht in unseren Strafraum, Günther Bargsten stellt seinen langjährigen Sportkollegen. Michael Haase will helfend eingreifen und „Flieger“ Schipper nimmt die Einladung zum Sturzflug dankend an. Schiri Willi Müller blieb nichts anderes möglich als Strafstoß zu pfeifen – 0:1 in der 15.Minute.

Das Spiel wurde auf den Kopf gestellt und der Treffer wirkte nachhaltig. Plötzlich war der berüchtigte Faden nicht nur verloren, sondern geradezu gerissen. Hinzu kamen eigenständige Spielerwechsel, die so erstens nicht abgesprochen und zweitens zu einem geradezu Komplettverlust der Spiellinie führten: Die Ordnung ging für Minuten verloren, Ballverluste, Unzufriedenheit, Wortgefechte – Dinge, die diesem Team eigentlich völlig fremd sind und Himmelpforten das Spiel arg leicht machte. Trotzdem gab es durchaus noch Möglichkeiten den Ausgleich zu erzielen, die aber leider alle vom gegnerischen Keeper zunichte gemacht werden konnten.

Mit einer Mischung aus Wut und Frust ginge es dann in die Pause. Kurze Analyse und Neuausrichtung für die zweite Hälfte („Schoppi“ stand leider aufgrund seines Schichtbeginns für die geplante Aufholjagd nicht mehr zur Verfügung), Mund abwischen und los geht`s!

Man merkte der Truppe den Willen, das Spiel drehen zu wollen, an und es wurde sofort Druck aufgebaut, um den Gegner zu Fehler zu provozieren. Klaus Ehlers (nun im Sturmzentrum für Stefan Schoppenhauer) versuchte früh zu attackieren, wich agil auf die Flügel aus. Jörg Winkler und Olaf Giesa schoben sich weiter vor und Franky Elfers, wie auch Fränkie Grundmann, schalteten sich abwechselnd in den Angriff mit ein, ohne die Defensive zu entblößen.

Nach herrlichem Flankenball von Olaf Giesa aus halbrechter Position, sahen eigentlich alle Spieler das Runde bereits im Eckigen: Frank Elfers war über die linke Seite hervorragend durchgestartet und brauchte den Ball eigentlich „nur“ noch aus einem Meter einnicken, doch irgendwie erwischte er die Pille nur irgendwo im Bereich zwischen Solarplexus und Bauchnabel und so trudelte das Ding am Tor vorbei…die riesengroße Chance zum mehr als verdientem Ausgleich (35.).

Nur zwei Minuten später offenbarte sich, welches Team heute „den Papst in der Tasche“ haben sollte: Himmelpforten startet einen ihrer immer weniger werdenden Angriffe über Michael Schipf. Fränkie Grundmann stellt ihn auf der eigenen rechten Seite ca. 6 Meter vor der Torauslinie. „Schipper“ spielt den Ball einfach mal auf Verdacht scharf rein und…Tobias Voigt drückt den Ball unhaltbar für Michael Haase ins eigene Tor – 0:2 (37.).

War das die Vorentscheidung? Irgendwie ja…denn trotz allen Bemühens unserer ASSG war spürbar, dass der Mannschaft ab diesem Gegentreffer der nötige Glaube fehlte, das Ding noch drehen zu können. Ralf Studier ordnete das Spiel Himmelpfortens geschickt und deren gesamte Mannschaft arbeitet hartnäckig gegen die Versuche unserer Jungs, irgendwie noch zum Anschlusstreffer zu kommen. Selbst Michael Haase rückte nun immer weiter mit auf, fungierte als sechster Feldspieler, kam sogar zum eigenen Torabschluss. Doch es blieb es dabei: Entweder war der gegnerische Keeper auf dem Posten, oder der Ball ging knapp daneben…so schwanden von Minute zu Minute nicht nur die Kräfte, sondern auch der Glaube daran, sich hier noch zumindest einen Punkt zu erarbeiten.

Passend zu dem Spiel am heutigen Abend dann der letzte Treffer: Entlastungsangriff von Himmelpforten, diesmal über unsere linke Seite. Wieder Michael Schipf am Ball. Der treibt den Ball fast bis auf die Torauslinie, ca. 15 Meter vom Tor entfernt. Der Ball ist eigentlich schon „tot“, Tobias Voigt braucht nur zu blocken. „Schipper“ drischt die Kugel einfach mal in die Mitte und und diesmal ist es Olaf Giesa, der dem Ball die entscheidende Richtung in Tor gibt: 0:3 (59.).

Dann der Schlusspfiff. Jubel drüben, Trübsal hüben.

Ohne eigenen Torerfolg (Statistik-Fuchs Günther Bargsten könnte mal raussuchen, wann das zuletzt in einem Punktspiel vorgekommen ist!), einen Strafstoß und zwei Eigentore – fussballerisch ein mehr als gebrauchter Abend, der anschließend in kleiner Rund im Farmers Inn trotz einiger goldgelber Trostgetränke auch nicht wirklich besser wurde.

Es bleibt die Erkenntnis, dass es in dieser Saison (noch) nicht so recht anlaufen will. Darüber können die positiven Ergebnisse kaum hinwegtäuschen. Unsere Mannschaft kämpft Woche für Woche mit einer gewaltigen Zahl an personellen Ausfällen und findet (trotz der großartigen Unterstützung aus unserer  1.Ü40 – vielen Dank hierfür an euch!!) einfach nicht den gewohnten Rhythmus, den dieses Team die letzten Jahre so souverän hat aufspielen lassen.

Nächste Woche steht erneut eine echte Herausforderung vor der Tür: Das „ewige“ Duell gegen Güldenstern Stade. Diese haben gerade innerhalb weniger Tage ihre zwei Gesichter gezeigt: Erst 1:6 in Himmelpforten verloren, nun Buxtehude-Altkloster mit 10:1 (!) nach Hause geschickt. Dieses Spiel scheint durchaus geeignet zu zeigen, in welche Richtung es für unsere ASSG in dieser Saison gehen wird...  (F.G.)

 

Schipper behauptet auch in dieser Szene den Ball

Jörg im Zweikampf

Auch die Dynamik von Olaf konnte die NIederlage nicht abwenden

Einer der vielen Versuche, die daneben gingen

Dicke Luft vor dem Tor

Tore:  0:1 (15.) 9-Meter, 0:2 (37.) ET T.Voigt, 0:3 (59.) ET O.Giesa
Team:  G.Bargsten, K.Ehlers, F.Elfers, O.Giesa, F.Grundmann, M.Haase, J.Künne, S.Schoppenhauer, T.Voigt, J.Winkler, 

 

 

 
    
TuSV Bützfleth SG Harsefeld/Apensen
Freitag, den 7.9.2018 3. Punktspiel
0 : 6 - Klare Kante in Bützfleth

Es war so nicht zu erwarten. Weder die Mannschaft, die dort auf dem Platz stand, noch die Einfachheit des Sieges. Insgesamt 10(!) Absagen waren für dieses Spiel angezeigt, weswegen der heute allein coachende Fränkie Grundmann umso dankbarer war, dass mit Michael Haase, Olaf Giesa und Jörg Winkler (der auch noch angeschlagen war!) drei Vorzeige-Kicker aus der Ü40 I für das Spiel beim TuSV Bützfleht II ihre Spielkünste unserem Team zur Verfügung stellten!

Bützfleth II also – was war zu erwarten? Zwei Spiele, zwei empfindliche Niederlagen (0:5 und 1:6). Wir hingegen mit vom Ergebnis her optimalem Start und einer im Pokalspiel zwei Tage vorher (zumindest in der zweiten Halbzeit) starken Leistung. Klare Angelegenheit? Blackbox?

Kult-Keeper Gerry Ehrmann formulierte einst den nachhaltigen Satz „Sieger zweifeln nicht, Zweifler siegen nicht“ – und so wollte Fränkie Grundmann auch von anfang keinerlei Zweifel an der eigenen Stärke aufkommen lassen. In Rückkopplung mit Jörg Winkler wurde aus den Erkenntnissen des Pokalspiels die Entscheidung gefällt, vom traditionellen 3-1-1 abzulassen und auf 2-2-1 umzustellen. Die genau richtige Maßnahme, wie sich schnell zeigen sollte. Der Coach forderte hohes Engagement, ein konzentriertes Passspiel in Verbindung mit kompromisslosem Torabschluss – wie eigentlich immer…

Und die Jungs legten los wie die Feuerwehr. Vom Start weg, kam Bützfleth nicht mal in die Nähe der Mittellinie. Olaf Giesa und Achim Buchholz ließen Ball und Gegner laufen, nahmen je nach Situation spielintelligent entweder die Mitspieler über Außen mit oder zauberten „Schoppi“ Schoppenhauer mit klugen Anspielen im Zentrum frei. Nach zwei liegengelassenen Möglichkeiten war es dann eben dieser Olaf Giesa, der Schoppi gestochen anspielte und dieser unhaltbar zum 0:1 (5.) einnetzte!

Es ging munter weiter. Immer wieder kam unser Team gefährlich vor das Bützflether Tor, der Gegner war schon zu diesem Zeitpunkt völlig überfordert mit dem Vorwärtsdrang unserer ASSG. Mit teilweise schönen Kombinationen wurde der Ball permanent in die Box des Gegners gebracht, brannte es dort lichterloh. Die ersten 20 Minuten wurde Bützfleths Kiste entweder knapp verfehlt (Schoppi, Olaf, Achim) oder aber der inzwischen warmgeschossene Keeper reagierte mit sensationellen Reflexen. Selbst „Grundie“ ließ zwei riesen Dinger liegen, als er einmal eine Volleyabnahme total verbockte und ein anderes Mal nach herrlichem Zuspiel von Achim Buchholz nicht mehr als eine schlechtere Rückgabe in Richtung gegnerisches Tor zustande brachte…

Das Spiel war dann derart einseitig, dass mit jeder weiteren Minute spürbar dass Engagement unseres Teams nachließ und Bützfleth sogar einer Art Torchance kam, die Michael Haase jedoch locker entschärfen konnte. Dennoch wurde nun zuviel „larifari“ gekickt. Das machte dann weder Spaß, noch brachte es Erfolg und so blieb es bei der mehr als schmeichelhaften 0:1 – Führung bis zur Pause.

Die entsprechende Gardinenpredigt von Fränkie Grundmann folgte auf dem Fuß! „Solche Spiele schreien förmlich nach einem Gegentor, das dann den Gegner pusht und es der eigenen Truppe schwer macht, wieder in die Spur zu finden! Also raus jetzt in Hälfte 2 und ganz schnell den Sack zu machen!“

Gesagt, getan! Nur 10(!) Minuten nach Wiederanpfiff war der Drops vollständig gelutscht!

Erst traf Olaf Giesa nach klugem Pass von Jörg Künne souverän aus spitzem Winkel zum 0:2 (33.), dann legte erneut Olaf nach einem schnell durchgeführten Angriff über die linke Seite dem immer anspielbaren „Schoppi“ perfekt zum 0:3 auf (35.).

Nun machte uns Michael Haase im Tor den HSV-Pollersbeck (oder war es doch eher ein typischer Charwath?!): Nach einem abgefangenen Ball des Gegners, spielte er diesen lang, steil und genau auf den lauernden Stefan Schoppenhauer. Kurze Ballverarbeitung, Haken nach links, satter Schuss und es steht 0:4 (38.).

Genug Tore gemacht, dachte „Schoppi“ wohl an dieser Stelle und trug sich nun als Scorer in die Statistik ein. Erneuter, schnell durchgeführter Angriff, diesmal über unsere rechte Seite. Das Leder durchgesteckt zu „Schoppi“, eine Pirouette auf dem Bierdeckel und dann der Pass zum klug mitgelaufenem Achim Buchholz, der nur noch locker zum 0:5 (40.) einschieben musste – und es waren noch 20(!) Minuten zu spielen…

Keine Frage, das hätte heute ohne Anstrengung ein zweistelliges Ergebnis werden müssen. Es ergaben sich Chancen, fast im Minutentakt. Immer wieder Schoppi, aber auch Achim Buchholz und Jörg Winkler hatten gute Gelegenheiten, das Ergebnis in die Höhe zu schrauben.

So dauerte es dann bis zur 55. Minute, ehe Stefan Schoppenhauer nach Zuspiel von (Achtung Überraschung!) erneut Olaf Giesa das halbe Dutzend vollmachte.

Einzige Wermutstropfen, neben der irgendwie verpassten Chance auf ein noch besseres Torverhältnis: Leider mussten Achim Buchholz und Fränkie Grundmann angeschlagen bzw. mit Verletzung  das Spielfeld verlassen.

Es bleibt, dass die Hürde Bützfleth (Grandplatz!) ohne Wenn und Aber souverän genommen wurde. Das Spiel hätte zweistellig enden müssen, aber am Ende gibt es auch dafür nur drei Punkte (5 Euro für`s Phrasenschwein…).

Gesucht und gefunden haben sich in diesem Spiel offensichtlich Olaf Giesa und „Schoppie“ Schoppenhauer: Drei Treffer hat Olaf unserem Goalgetter aufgelegt – Chapeau!

Voller positiver Erwartung, hoffen wir auf eine Fortsetzung dieser Erfolgsgeschichte am nächsten Freitag (14.09., 19.00 Uhr „Am Feldbusch“), zu dem unsere „Leihspieler“ Olaf, Jörg und Michael bereits wieder zugesagt haben!

DANKE hierfür im Voraus, denn dann treffen wir erstens auf eine Truppe anderen Kalibers und zudem schon wieder auf die ASSG Himmelpforten(…)! Diese werden sich sicherlich um eine erfolgreiche Revanche nach dem Pokal-Aus gegen uns bemühen und haben mit ihrem 6:1 – Sieg gegen Güldenstern Stade schon mal ein „kleines“ Ausrufezeichen gesetzt!

Wir als Tabellenzweiter erwarten also den aktuellen Tabellenführer, beide mit jeweils beindruckendem Torverhältnis (15:2 bzw. 17:3), punktgleich mit je drei Siegen und dem Wissen: Diese Spiele haben immer das gewisse Etwas im Köcher, sind hoch intensiv – und zaubern den meisten Spielern nochmal so etwas wie leichtes Kribbeln in die Beine!         (F.G.)
Tore:  0:1 (5.), S.Schoppenhauer, 0:2 (33.) O.Giesa, 0:3 (35.) S.Schoppenhauer, 0:4 (38.) S.Schoppenhauer, 0:5 (40.) J.Buchholz, 0:6 (55.) S.Schoppenhauer
Team:M.Bordasch, J.Buchholz, O.Giesa, F.Grundmann, M.Haase, J.Künne, S.Schoppenhauer, T.Voigt, J.Winkler,  

 

 

 
SG Himmelpforten/Hammah/Heinbockel SG Harsefeld/Apensen
Mittwoch, den 5.9.2018 1. Pokalrunde
Pokalhürde AHSG Himmelpforten/H/H übersprungen

Es war eines dieser Spiele, die schon im Vorfeld für leichtes Kopfzerbrechen sorgen. Direkt am Spieltag hagelte es Absagen gestandener Kicker aus unseren Reihen: Erst Jan Böhning, dann „Bollo“ Schade und ne Stunde vor Anpfiff auch noch Jörg Künne. So musste das Trainergespann schon in die Aufstellung eingreifen, bevor der Ball auch nur einen Meter auf dem Rasen rollte…

Die Marschroute für das Pokalspiel in Himmelpforten wurde in der Kabine deutlich kommuniziert – und auf dem Platz genauso deutlich vernachlässigt. Kaum Spieleröffnung über die Außenverteidiger, viel zu behäbiger Spielaufbau und zu wenig Zug im Spiel nach Vorne.

Jörg Winkler und Achim Buchholz wühlten und wirbelten im Mittelfeld, sahen sich aber meistens einer Übermacht gegnerischer Spieler ausgesetzt, die das geplante, gefährliche Zuspiel in die spitze auf Goalgetter Schoppi Schoppenhauer meist im Ansatz unterbanden. So wurde es meist dann gefährlich, wenn es gelang, das Leder mit einem langen Ball in die Box zu bringen. War Schoppi erst einmal am Ball, brannte es im gegnerischen Strafraum meist lichterloh!

So z.B. als Schoppi nach einem langen Pass den Ball tropfen ließ, diesen dann elegant über den Torwart, aber eben auch leider sanft über die Torlatte „chipte“. Zwei weitere große Möglichkeiten durch Stefan Schoppenhauer blieben ohne Torerfolg und auch ein sehenswerter Angriff über Jörg Winkler und Frank Grundmann, der den Ball direkt auf Achim Buchholz ablegte, verpuffte am Ende ungenutzt.

Andererseits eröffnete die Mannschaft dem Gegner in einzelnen Phasen durch unentschlossenes Eingreifen, schlechtes Raumverhalten und einer teilweise zu langsamen Rückwärtsbewegung nach Offensivaktionen zwar nicht viele, dafür dann aber hanebüchene Kontermöglichkeiten.

Aus einer dieser Konstellationen heraus fiel dann auch das erste Gegentor: Unser Angriff wird abgefangen, der Gegner überbrückt schnell das Mittelfeld, Frank Elfers rückt zu spät raus. Ein humorloser Flachschuss aus halbrechter Position aus ca. 15 Meter Entfernung und der Ball landet, an „Freund und Feind“ vorbei, im unteren rechten Toreck von Keeper Stefan Charwath – 0:1 (10.).

Am Ende blieb unser Team in dieser ersten Halbzeit insgesamt im (defensiven) Zugriff zu zaghaft und im Spiel nach vorne ohne den gewohnten Druck und vor allem ohne den gewohnten erfolgreichen Torabschluss! Eine Halbzeit ohne eigenen Torerfolg? Auch das ein sicheres Indiz dafür, dass diese Halbzeit nicht rund lief. Auch, wenn die optische Überlegenheit da war, ein klares Chancenplus auf unserer Seite lag – das war keine zufriedenstellende Leistung.

Das spiegelte sich dann auch in der Pause selbst wider, als es zu durchaus engagierten Wortwechseln innerhalb der Mannschaft kam. Kurz: Es wurde Dampf abgelassen – der aber anscheinend pushende Wirkung hatte!

Der Auftritt in Hälfte 2 war von Beginn an engagierter. Die Bälle wurden gefordert, es wurde schneller gespielt und mit mehr Druck auf den Gegner agiert. Viel mehr Bewegung im eigenen Spiel führte dazu, dass Himmelpforten immer seltener Entlastungsangriffe fahren konnte. Was auch daran lag, dass Fränkie Grundmann und Franky Elfers jetzt konsequenter nach hinten standen, ohne auf eigene Akzente nach vorne zu verzichten. Zugleich klappte die defensive Absicherung durch das Mittelfeld deutlich besser.

So fiel der Ausgleich exemplarisch für das nun viel bessere, zielstrebigere Spiel unserer ASSG: Bernd Wollert treibt den Ball durch das Mittelfeld, spielt dann einen tollen Pass auf den sich anbietenden Achim Buchholz. Dieser spitzelt die Kugel ansatzlos und perfekt auf den gestarteten Jörg Winkler, der mit seiner hervorragenden Schusstechnik aus spitzem Winkel und vollem Lauf den Ball unhaltbar im Tor versenkt! 1:1 (38.), ein herrliches Tor“.

Unsere ASSG marschierte weiter und hielt den Druck auf den Gegner aufrecht. Leider musste Stefan Schoppenhauer nun das Spielfeld verlassen – die Arbeit rief ihn zur Schicht… Er hatte noch nicht einmal die Seltersflasche mit erfrischendem Wasser abgesetzt, da stand es plötzlich 2:1 (44.) für Himmelpforten! Den Gegner zu spät angegriffen, den entscheidenden Pass nicht unterbunden und den Ball dann durchaus sehenswert versenkt. Der Spielverlauf: Erneut konterkariert.

Kurze Abstimmung zwischen Fränkie Grundmann und Bernd Wollert, dann neue Ausrichtung! Bernd rückt vor ins Mittelfeld, um ein entsprechenden Übergewicht zu schaffen und die beiden Franks halten den Laden hinten zu zweit dicht!

Diese Umstellung griff vollends. Immer wieder wurde das schnelle Spiel nach vorne probiert. Alle Spieler waren in Bewegung, der für Schoppi ins Spiel gekommene Klaus Ehlers rasierte den Rasen mit seinen Rochaden im vorderen Drittel noch kürzer, als er ohnehin schon war. Achim Buchholz und Jörg Winkler trieben das Spiel immer wieder an und Bernd Wollert ordnete das Spiel als Dreh- und Angelpunkt im Mittelfeld, hinten räumten Fränkie, Franky und Günther alles ab, was auf sie zukam.

Dann die 51. Minute: Fränkie Grundmann will an seinem Gegenspieler vorbeiziehen und kann nur durch ein Foul ca. 25 Meter vor dem gegnerischen Tor gestoppt werden. Er zitiert Jörg Winkler als Schützen heran. Alle Spieler befinden sich in der Box des Gegners. Jörg wuchtet die Pille scharf in den Strafraum und Bernd Wollert, mit dem Rücken zum Tor stehend, schraubt sich in die Flugbahn des Balles und köpft diesen in Uwe-Seeler-Manier in den rechten oberen Torwinkel – 2:2. Ein weiteres Traumtor am heutigen Abend!

Die lautstarke Forderung unseres Keepers, weiter zu marschieren, um das Ding noch zugewinnen, hat die Mannschaft zwar beherzigt, aber leider nicht mehr umsetzen können. So kam es dann zum 9-Meter-Schießen…“Das ist ja so gar nicht meine Disziplin!“ argwöhnte unsere „Katze“ Stefan Charwath. „Abwarten…“ erwiderte Frank Grundmann.

Unsere freiwilligen Schützen: Fränkie Grundmann, Achim Buchholz, Bernd Wollert

Himmelpforten beginnt – und die Katze lenkte die Kugel an den linken Pfosten – weiter 0:0

Nun war Fränkie Grundmann an der Reihe. Anlauf, Keeper verladen und den Ball sicher in der Keepe versenkt – 0:1 !

Jetzt der Keeper von Himmelpforten: Anlauf, Stefan in der richtigen Ecke und das Leder an den Pfosten gelenkt – weiterhin 0:1 !

Achim Buchholz schnappt sich den Ball, er kann alles klar machen. Kurzer Anlauf, halbhoch und…gehalten – immer noch 0:1 !

Der letzte Schütze von Himmelpforten ist dran. Er drischt den Ball aufs Tor und Stefan Charwath hält! Weiter! Nein! Der Schiri hatte den Ball noch nicht freigegeben und lässt den Strafstoß wiederholen. Doch auch der zweite Versuch scheitert: Der Schütze hämmert das Leder weit übers Tor (der Ball wird angeblich immer noch gesucht), wie einst Ulli Hoeneß anno 1976!

Am Ende ein unnötig schwer erarbeiteter Sieg, der unser Team nun im Pokal in die Zwischenrunde auf das Team des FC Oste/Oldendorf (Freitag, den 05.10.2018) treffen lässt.  (F.G.)

Tore:  1:0 (10.), 1:1 (38.) J.Winkler, 2:1 (44.), 2:2 (51.) B.Wollert, 9-m: 2:3 F.Grundmann

							
Team: St.Charwath, G.Bargsten, J.Buchholz, F.Elfers, F.Grundmann, K.Ehlers, S.Schoppenhauer, J.Winkler, B.Wollert

 

 

 
SG Harsefeld/Apensen TSV Eintracht Immenbeck
Freitag, den 25.8.2018 2. Punktspiel
Klare Angelegenheit gegen Immenbeck

Trotz des holprigen Beginns mit der kurzfristigen Absage von Jörg Künne, der Verletzung von Ralf Steffens und des verspäteten Anpfiffs wurde ein deutlicher und nie gefährdeter Heimsieg eingefahren.
Gegen Immenbeck hat sich bekanntlich unsere Ü50 immer etwas schwer getan. Diesmal hatten wir es aber mit der anderenVertretung aus der 3. KK zu tun. Die Mannschaften wurden bei Immenbeck getauscht. Das war die Erklärung nach dem Spiel.


Zum Spiel: die ASSG nahm sofort das Heft in die Hand und erspielte sich gleich in der Anfangsphase mehrere Großchancen.
Immenbeck zog sich mit der kompletten Mannschaft tief zurück. Dann machte Bernd in der 5. Minute mit einem Durchmarsch, einem Haken und einem platzierten Schuß in die linke Ecke den Anfang zum 1:0 (5.Min). Mit einem Doppelpack von Schoppi (11. u. 13. Min) war
dann alles klar. Den Schlußpunkt in der ersten Halbzeit setzte dann Jörg Winkler (25.Min) nach einer schönen und uneigennützigen Aktionund Vorlage von  Stefan Schoppenhauer.


In der 2. Halbzeit hatte die Mannschaft ca. 90% Ballbesitz. Aber unzählige glasklare Torchancen konnten nicht genutzt werden. Meistens konnte der gegnerische Torwart mit einer einfachen Fußabwehr den Ball abwehren. Der Torwart versuchte auch mitzuspielen und verhalf unserer Mannschaft nach einem Ballverlust zu einem weiteren Treffer.
Jörg Winkler mußte in der 33. Minute nur das leere Tor zum 5:0 treffen. Schoppi gelang dann doch noch das 6:0 in der 44. Minute. Das ausgegebene Ziel, bloß kein Gegentor zu kassieren ging leider nicht in Erfüllung. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld stand plötzlich doch ein Immenbecker blank vor unserem Keeper und erzielte das 1:6 (53. Min).


Im Pokalspiel gegen Himmelpforten wird diese Leistung nicht reichen. Auch wenn jetzt 2 Spiele gewonnen wurden, muß die Chancenverwertung besser werden. (F.E.)

 

Bernd Wollert markiert das 1 : 0

Schoppie legt zum 2 : 0 nach

... und auch das 3 : 0 durch Schoppie

Ralf Steffen musste nach Muskelfaserbündelriss verletzt ausscheiden

Tobi in seinem ersten Pflichtspieleinsatz nach langer Pause

Tore: 1 : 0 (4.) Bernd Wollert, 2 : 0 ( 11.), Stefan Schoppenhauer, 3 :0 (13.) Stefan Schoppenhauer, 4 : 0 (25.) Jörg Winkler, 5 : 0 (33. ) Jörg Winkler , 6 : 0 (44.) Stefan Schoppenhauer,  6 : 1 (53. ) 
Team: Charwat, Elfers, Bargsten, Bordasch, Wollert, Schoppenhauer, Steffen, Voigt, Winkler

 

 

 
SV Agathenburg/Dollern SG Harsefeld/Apensen
Montag, den 20.8.2018 1. Punktspiel
Auftaktsieg in Agathenburg

								

Liebhaber des gepflegten Seniorenfussballs waren am Montag auf der Meniskuswiese in Agathenburg leider fehl am Platze. Trotz eines am Ende noch erfreulichen 3:1 Sieges (Schoppi sei Dank) war das Zustandekommen eher dürftig. Auch wenn es sicher eine Umstellung ist, wieder mit 5 Feldspielern zu agieren und wir mit Bollo und Klipper zwei verletzungsbedingte Ausfälle während des Spiels verkraften mussten, sollten wir von uns als Mannschaft mehr erwarten können als das Gezeigte.


Dabei fing es eigentlich gut an, nach einem schlimmen Fehlpaß in der Abwehr des Gegners hatte Schoppi keine Mühe, den Ball aus kurzer Distanz ins leere Tor einzuschieben. Statt dadurch Sicherheit zu finden, passierte genau das Gegenteil. In einer Mischung aus Teilnahmslosigkeit und Unachtsamkeit gestatten wir dem Gegner das 1:1. Es kam immer mehr Unruhe in unser Spiel, trotzdem kamen wir durch Einzelaktionen zu Torchancen, scheiterten aber immer wieder am guten gegnerischen Torwart.

Auch in der zweiten Halbzeit sollte es trotz einer Ansprache des Trainers spielerisch nicht besser werden, allerdings zeigte die Mannschaft zumindest die an so einem Tag notwendige Einsatz- und Laufbereitschaft, um nach zwei weiteren Toren von Stefan Schoppenhauer wenigstens zu drei Punkten zu kommen.


Fazit: Hauptsache gewonnen, es kommen wieder bessere Tage ! (J.K.)

Tore: 0 : 1 (5.) Schppenhauer, 1:1 ( 15.), 1 :2 (55.) Schoppenhauer, 1 : 3 (60.) Schoppenhauer 
Team: Charwat, Künne, Elfers, Bargsten, Bordasch, Wollert, Klindworth, Schade, Schoppenhauer, Steffen

 

 

Nach oben